Bestattung Nuscheler in Peißenberg

Hauptstraße 51b, 82380 Peißenberg Tel.: 08803/639937

Peißenberg ist eine oberbayrische Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau mit rund 13.000 Einwohnern. Traditionell ist Peißenberg durch den Bergbau geprägt. Die bereits seit dem 16. Jahrhundert bekannten Pechkohlevorkommen wurden im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verstärkt abgebaut. In den 1970er-Jahren stellte man den Bergbau ein, doch im Bergbaumuseum kann man sich auch heute noch darüber informieren. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die mittelalterliche Kapelle St. Georg und das sogenannte Schiefe Haus, das sich aufgrund seiner Lage in einem Moor geneigt hat. Während des 19. Jahrhundert zog der Ort Peißenberg viele Kurgäste an, die das “Heilbad Sulz” besuchten. Die Heilquelle ist inzwischen jedoch nicht mehr vorhanden. Heute wird im Sommer gern das Freizeitbad „Rigi Rutsch’n“ aufgesucht.

Die Einwohnerzahl hat sich seit Beginn des Bergbaus fast stetig erhöht, unter anderem durch Eingemeindungen. Um 1840 zählte Peißenberg nur 634 Einwohner, 40 Jahre später waren es bereits mehr als doppelt so viele. Aber auch nach der Einstellung des Kohleabbaus wuchs die Bevölkerung weiter, auch aufgrund der Ansiedlung mehrerer Unternehmen. Im Jahr 1970 hatte der Ort 9.600 Einwohner, im Jahr 2000 waren es bereits über 12.000. Von den mittlerweile 13.000 Einwohnern sind etwa 62 % katholisch und 12 % evangelisch. Rund ein Viertel von ihnen gehört einer anderen oder keiner Religion an. Neben zwei katholischen und einer evangelischen Kirchengemeinde sind eine neuapostolische, sowie eine islamische Gemeinde vertreten. Im Jahr 2012 wurden in Peißenberg 70 Geburten registriert. Demgegenüber kam es zu 102 Sterbefällen. Die Einwohnerzahl wuchs dennoch leicht an, da die 547 Zuzüge im Vergleich zu den 478 Wegzügen überwogen.

In Peißenberg steht für die Bestattung ein Friedhof zur Verfügung, der sich an der katholischen Kirche St. Johann befindet. Er liegt am östlichen Ortsrand idyllisch im Grünen. Die Aussegnungshalle wurde erst vor wenigen Jahren renoviert und erstrahlt in neuem Glanz. Weiterhin wurde im Jahr 2010 eine neue Urnenwand mit 54 Nischen erbaut. Der Friedhof ist keine kirchliche, sondern eine gemeindliche Einrichtung und steht allen Konfessionen offen.

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